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15.05.2015

Moderne Familienpolitik ist eine herausragende gesellschaftliche Aufgabe

Porträtbild Petra Berg

Die SPD-Generalsekretärin Petra Berg betont anlässlich des heutigen Vatertages, dass moderne Familienpolitik in Zukunft einen noch höheren Stellenwert in der Gesellschaft und Politik einnehmen muss als bisher: "Menschen, die sich in der Rushhour ihres Lebens befinden, haben viele Herausforderungen auf einmal zu bewältigen. Neben dem Beruf eine eigene Familie mit Kindern zu gründen, bedarf einer geschickten Organisation und geht meist einher mit einer hohen zeitlichen und mentalen Belastung. Wenn daneben noch Verantwortung für die Pflege von Angehörigen übernommen wird, werden häufig Grenzen erreicht.
Gerade diese Menschen sind durch ihr Wirken und die Übernahme vielfältiger Verantwortung das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie brauchen den Rückhalt durch Politik und Gesellschaft. Mit einem intelligenten Arbeitszeitmodell und guten Betreuungsplätzen für den Nachwuchs kann die Entscheidung für die Familie leichter fallen. Auch für Väter muss es möglich sein ohne große Nachteile die Kinderbetreuung mit zu übernehmen."

SPD-Familienministerin Manuela Schwesig sieht deshalb dringend geboten eine Familienarbeitszeit einzuführen. Ihr Plan: Beide Elternteile arbeiten maximal 32 Stunden die Woche ohne größere finanzielle und sonstigen Nachteile. Zudem sollen die Betreuungsmöglichkeiten im Bereich der Kindertagesstätten und der Ganztagsschulen weiter ausgebaut werden.

Petra Berg betont deshalb nochmals: "Wir sind weiterhin keine Befürworter des sogenannten Betreuungsgelds. Statt zwei Milliarden Euro in eine Fernhalteprämie zu investieren, wollen wir in neue, moderne Kitaplätze investieren. Kinder dürfen in unserem Land nicht weiter als Armutsrisiko gesehen werden, sondern als eine Bereicherung für die Gesellschaft. Es muss uns gelingen, die vorhandenen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. So liegt das Saarland bei der Inanspruchnahme von Vätermonaten weit unter dem Bundesdurchschnitt - hier müssen Unternehmen aktiver und gezielter für das Modell werben, damit Väter ebenso einen Anteil an der Betreuung ihrer Kinder übernehmen können."


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