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17.05.2016

Schwusos Saar warnen vor Roll-Back

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai warnt die Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos Saar) vor einem gesellschaftlichen Roll-Back in Deutschland und Europa
Edgar Spengler-Staub, Landesvorsitzender der Schwusos Saar:

 

„Immer häufiger werden durch rechtspopulistische Kräfte menschenverachtende Vorurteile gegen Lesben, Schwule, bi-, trans- und intersexuelle Menschen (LGBTI) verbreitet. Auch Migranten, Flüchtlinge und Angehörige bestimmter Religionen sehen sich rechter Hetze ausgesetzt. Diese längst überwunden geglaubte Vorurteile führen in unserem Land zu einem Gesellschaftsbild der 50iger Jahre. Diese Zeiten sind vorbei! Die Qualität einer freiheitlich demokratischen Grundordnung zeigt sich darin, wie man mit Minderheiten umgeht.


Die politische Diskussion wird schärfer und verletzender und dies alles unter dem Deckmantel sogenannter konservativer Werte. Die zügellose Rhetorik der AFD und ihrer Gruppierungen in Diskussionen und sozialen Netzwerken diskriminiert gerade LGBTI-Menschen. Sie trägt damit Mitverantwortung, wenn die Hemmschwelle, persönlich beleidigend und körperlich gewalttätig zu werden, sinkt.“

 

Vincenzo Truglio, stellvertretender Landesvorsitzender: „Die Lage von LGBTI ist leider gerade in Osteuropa und auch in den osteuropäischen Ländern der EU schwieriger geworden. Rechtsnationale Regierungen in Ungarn und Polen versuchen nicht nur allgemeine Grundrechte zu beschneiden, sondern versuchen jede Art von gesellschaftlicher oder rechtlicher Akzeptanz zu verhindern oder zu beseitigen. In Slowenien wurde die Gleichstellung im Eherecht per Referendum abgelehnt. In weiten Teilen sind LGBTI Anfeindungen bis hin körperlicher Gewalt ausgesetzt, ohne dass staatliche Stellen eingreifen (wollen). Wir fordern die Bundesregierung auf, sämtliche Wege zu nutzen, um gerade in EU-Staaten die Lage von LGBTI zu verbessern. Die menschenfeindliche Politik solcher Staaten darf weder in der Flüchtlingsfrage, noch bei der Gleichstellung von LGBTI Platz greifen"


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