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31.05.2016

REHLINGER: „Kinderarmut ist Folge der Erwerbsarmut der Eltern“

Anke Rehlinger erklärt anlässlich des morgigen „Internationalen Kindertages“:

Anlässlich des morgigen „Internationalen Kindertages“ erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Saar, Anke Rehlinger:


„Kinderarmut ist häufig die Folge der Erwerbsarmut der Eltern. Mit dem gesetzlichen Mindestlohn, der Regulierung der Leiharbeit sowie der Missbrauchsbekämpfung bei Werkverträgen sind bereits wichtige Maßnahmen in die Wege geleitet worden. Diesen müssen jetzt weitere folgen. Denn gerade im Saarland haben nicht alle Kinder die gleichen Start- und späteren Teilhabechancen: Rund 10.000 Kinder im SGB II-Bezug leben in Alleinerziehenden-Haushalten unterhalb der Armutsgrenze. Bei Alleinerziehenden liegt die entsprechende Armutsquote bei 42 Prozent. Dazu fehlen diesen häufig schulische oder berufliche Abschlüsse.


Nach der Maxime „Prävention geht vor Intervention“ hat die Saar-SPD bereits in der laufenden Legislaturperiode ressortübergreifend gehandelt. Der Einsatz gegen Armut im Saarland wird im „10-Punkte-Plan“ des Aktionsplans zur Armutsbekämpfung deutlich. Zudem haben SPD Saar und SPD Landtagsfraktion gemeinsam ein Positionspapier verabschiedet, das weitere Maßnahmen für ein Engagement gegen Kinderarmut auf Landesebene benennt. Der Fokus liegt dabei gezielt auf den Bereichen Bildung, Gute Arbeit und Ausbildung sowie bezahlbares Wohnen. Diese Maßnahmen sollen sowohl den Elternteilen als auch den Kindern zu Gute kommen.


Im Sinne einer ganzheitlichen Armutsbekämpfung bedarf es jedoch weiterer Maßnahmen in den ebenfalls wichtigen Bereichen Sicherung von sozialer Teilhabe, Stärkung der Gemeinwesenarbeit gerade in sozialen Brennpunkten sowie der Umsetzung von weiteren Beratungs- und Präventionsprojekten. Klar ist: Gegen Kinderarmut einzustehen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Was wir heute in den Kampf gegen Kinderarmut investieren, müssen wir morgen nicht über die Sozialsysteme ausgeben.“, so Rehlinger abschließend.


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