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12.07.2016

REHLINGER: „Wer heute in barrierefreies Wohnen investiert, spart später Pflegekosten in Milliardenhöhe“

Anke Rehlinger zum Beschluss des SPD-Landesvorstand des Positionspapiers zur Verbesserung der Wohnsituation für Senioren.

Der SPD-Landesvorstand hat am Montag in seiner Sitzung einstimmig ein Positionspapier zur Verbesserung der Wohnsituation für Senioren beschlossen.

 

Die stellvertretende Landesvorsitzende Anke Rehlinger: „Der demografische Wandel zeigt, dass die Saarländerinnen und Saarländer länger leben und länger gesund bleiben. Das ist erfreulich. Es bedeutet für uns aber auch, dass es in Zukunft mehr ältere und pflegebedürftige Menschen geben wird. Wir müssen die Hilfen für ein barrierefreies Wohnen und Leben, insbesondere für ältere, pflegebedürftige oder Menschen mit Behinderungen, daher dringend ausbauen. Die Förderung barrierefreien Wohnraums trägt nicht nur dazu bei, dass Menschen bei Hilfebedarf gut versorgt zu Hause leben können. Es bietet auch Einsparpotenzial für die öffentliche Hand. Wer heute in barrierefreies Wohnen investiert, spart später Pflegekosten in Milliardenhöhe.“, so Rehlinger weiter. 

 

Um bessere soziale Teilhabe zu ermöglichen, hat der SPD-Landesvorstand eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die das gemeinschaftliche Leben aller Menschen fördern. Rehlinger: „Besonders wichtig sind der Ausbau der Hilfen zu barrierefreiem Wohnen, die Förderung und Beratung neuer Wohnkonzepte und eine bessere ÖPNV-Anbindung, um die ärztliche und gesellschaftliche Versorgung sicherzustellen. Auch innovative Ansätze, wie ein Online-Serviceportal und das Konzept der Telemedizin können dabei helfen, ein Zukunftskonzept auf den Weg zu bringen, um den Saarländerinnen und Saarländern möglichst lange ein gutes und glückliches Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.“

 

Auf Grundlage des Papiers wird die Saar-SPD im September ein großes Sozialforum mit Institutionen, Verbänden sowie Expertinnen und Experten aus den betroffenen Bereichen durchführen. An deren Ende soll ein saarländisches Zukunftskonzept „Gutes Wohnen im Alter“ stehen, das Beratung, Förderung und Versorgung im Lande sichert.


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