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25.09.2015

BERG: Bildung ist wichtiger Baustein für Integration – Großes Lob für Bildungsminister Commerçon und seine Mitarbeiter

Petra Berg zu Bildung als Schlüssel der Integration

Die saarländische SPD-Generalsekretärin Petra Berg unterstützt die Forderung von Bildungsminister Ulrich Commerçon und Vize-Ministerpräsidentin Anke Rehlinger den bislang geplanten Stellenabbau bei den Lehrkräften kritisch, aufgrund der aktuellen Zuwanderung, zu hinterfragen:

„Der Innenminister hat in der Landtagsdebatte am Mittwoch sehr deutlich geschildert, dass die kommenden Monate mit noch mehr Zuwanderung zu rechnen ist und die Gesamtaufnahme von Flüchtlinge auf 12.000 steigen wird. Die SPD sieht sich aufgrund der vorgestellten Zahlen und Szenarien in ihrer Forderung bestärkt, mehr Lehrerstellen statt weniger in Zukunft bereitzustellen. Bereits jetzt wurden landesweit 63 zusätzliche Klassen gebildet, mit weiteren 30 zusätzlichen Klassenbildungen ist bis zum Ende des Schulhalbjahres zu rechnen. Nach den Zahlen des Innenministers müssen wir mit mindestens 4000 Kindern und Jugendlichen rechnen, die in unserem Bildungssystem Berücksichtigung finden müssen.“

Für die SPD Saar ist Bildung ein wichtiger und elementarer Baustein, damit Integration gelingen kann. Aus diesem Grund muss eine rasche und zügige Beschulung der Kinder und Jugendlichen ermöglicht werden – ohne dass es zu Konkurrenzsituationen kommt. Ein Verteilungskampf würde die Willkommenskultur in unserem Land schwer beschädigen. Die am Mittwoch vorgestellten Zahlen des Innenministeriums zeigen, dass frühzeitig gehandelt und geplant werden muss.

„Wir können nicht abwarten bis die Szenarien eintreten die Bouillon erwartet, sondern müssen klare Strukturen für den Doppelhaushalt 2016/2017 und somit Vorsorge treffen, was den Stellenplan des Bildungsministerium anbetrifft. Es ist aus unserer Sicht sehr zu begrüßen, dass sich der Bildungsminister und seine Mitarbeiter so schnell und unbürokratisch auf die neue Situation eingestellt und beherzt gehandelt haben. Auf Dauer wird es jedoch nicht genügen, die zum 01. August 2015 und 01. Januar 2016 vorgesehenen Stellenwegfälle zurückzunehmen, sondern es müssen weitere Stellen geschaffen werden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass der Innenminister noch für den Zeitraum des Doppelhaushaltes 2016/2017 mit insgesamt 40.000 Flüchtlingen rechnet, darunter zwei Drittel Kinder und Jugendliche - auch das gehört zur ganzen Wahrheit dazu.“, so Petra Berg abschließend für die SPD im Saarland.


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